Sichtbare Spuren in der Singener Stadtgeschichte
Kleine Akademie
Termin
Di. 12.01.2027, 09:30 - 11:00
Anmelden
Beschreibung
Um den Ort, an dem man lebt, zu verstehen, ist es auch wichtig, seine Geschichte zu kennen. (Initiative Stolpersteine Stuttgart)
1990 verlegte der Künstler Günter Demnig erste Stolpersteine, 10 x 10 cm groß, aus Beton gegossen, mit einer Messingtafel versehen und in öffentliche Gehwege bündig eingelassen. Wer sie im Vorübergehen sieht, wird unmittelbar und direkt vor dem damaligen Wohnhaus mit der Geschichte des Opfers der NS-Zeit verbunden. Aktuell gibt es mehr als 100 000 Stolpersteine in 20 europäischen Ländern. In der Scheffelstr. 26 in Singen erinnern mittlerweile 12 Stolpersteine an die jüdische Familie Guttmann. Der Historiker Axel Huber erzählt ihre Geschichte.
Die jüdische Familie Guttmann lebte mehr als drei Jahrzehnte mitten in Singen. Erfolgreich im Geschäftsleben, aktiv für das Gemeinwohl. Sofort nach der Machergreifung der Nationalsozialisten 1933 zerbrach der gesellschaftliche Zusammenhalt in der Stadt. Die Mehrheitsgesellschaft drängte Familie Guttmann aus dem Geschäftsleben. Immer mehr Familienangehörige verließen Singen und kämpften am Ende ums nackte Überleben. Bei seinen Recherchen stieß Axel Huber auf dramatische Lebensbilder, die teilweise in Vernichtungslagern endeten und teilweise von erbittertem Widerstand zeugen.
Referent: Axel Huber, Historiker
1990 verlegte der Künstler Günter Demnig erste Stolpersteine, 10 x 10 cm groß, aus Beton gegossen, mit einer Messingtafel versehen und in öffentliche Gehwege bündig eingelassen. Wer sie im Vorübergehen sieht, wird unmittelbar und direkt vor dem damaligen Wohnhaus mit der Geschichte des Opfers der NS-Zeit verbunden. Aktuell gibt es mehr als 100 000 Stolpersteine in 20 europäischen Ländern. In der Scheffelstr. 26 in Singen erinnern mittlerweile 12 Stolpersteine an die jüdische Familie Guttmann. Der Historiker Axel Huber erzählt ihre Geschichte.
Die jüdische Familie Guttmann lebte mehr als drei Jahrzehnte mitten in Singen. Erfolgreich im Geschäftsleben, aktiv für das Gemeinwohl. Sofort nach der Machergreifung der Nationalsozialisten 1933 zerbrach der gesellschaftliche Zusammenhalt in der Stadt. Die Mehrheitsgesellschaft drängte Familie Guttmann aus dem Geschäftsleben. Immer mehr Familienangehörige verließen Singen und kämpften am Ende ums nackte Überleben. Bei seinen Recherchen stieß Axel Huber auf dramatische Lebensbilder, die teilweise in Vernichtungslagern endeten und teilweise von erbittertem Widerstand zeugen.
Referent: Axel Huber, Historiker
Kosten
Teilnahmegebühr: 8,50 Euro
Kurs-Nr.
27a-SSp-1201
Veranstalter
Bildungszentrum Singen
